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Mittwoch, 15. Juni 2011
Letztes Jahr im Dezember habe ich mir den Garmin Forerunner 305 zugelegt, dabei spekuliere ich schon mehrere Jahre mit einem GPS Gerät. Da ich Radfahrer bin wollte ich mir erst den Garmin Edge 305 kaufen aber ich habe mich schlußendlich doch für den Garmin Forerunner 305 entschieden, da dieser für beide Sportarten super geeignet ist. Natürlich wurde ich nicht vom Garmin Forerunner 305 im Stich gelassen, super Gerät.
Wenn man sich anschaut was dieses Gerät alles bietet, ist der Preis vollkommen gerechtfertigt. Der Forerunner 305 Test wertet Daten wie Puls, Geschwindigkeit, Wegstrecke, Höhe und einiges mehr genau aus, diese Daten kann man später auf dem PC anschauen. Mir wird genau und detailgetreu gespeichert wie weit, wie woch, wie schnell ich gelaufen oder gefahren bin. Eigentlich ist es für viele diesbezgl. als Spielkram einzustufen, ich hingegeben finde es super.
Man kann neben bereits vorgeplanten Trainings jederzeit eigene Trainingsformen auf die Uhr laden. Im Moment teste ich gerade Intervalltrainings, bei denen ich immer wieder Gehphasen habe. Das lässt sich super zusammenstellen. Zu aller erst startet man mit einer fünf minuten Laufphase, der Puls sollte nicht höher als 140 sein. Danach eine Minute Gehphase, nun wieder 5 Minuten Laufphase, man sollte jetzt aber keinen höheren Puls als 150 haben. Ob man noch im "grünen" Bereich trainiert kann man feststellen wenn man sich die möglichen Grenzwerte in der Uhr sichert, diese gibt einen dann Signal falls der Puls zu hoch ist etc.. So kann man z.B. auch sagen, man will in einem bestimmten Lauftempo laufen. Läuft man dann schneller oder langsamer.....die Forerunner 305 merkts und gibt Bescheid.
Außerdem kann man einstellen sollte man z.b. mal gegen sich selber laufen möchte, wird die Strecke/Runde vom Vortag gespeichert (die Zeit die man gebraucht hat) und man kann gegen sich antreten.
Wenn ich aber jetzt die komplette Uhr beschreiben soll könnte ich ein halbes Buch damit füllen.
Kritikpunkte gibt es fast keine. Nur Kleinigkeiten, keine großartig relevanten Dinge, hat ja sogut wie jedes Produkt.
Nachdem einschalten dauert es ein paar Minuten bis die Uhr Empfang hat aber hey, das Navi aus meinem Auto benötigt die in etwa die gleich Zeit. Nicht sehr schön ist das ganze natürlich im Winter, diese Wartezeit kann man aber auch überbrücken indem man sich aufwärmt oder dehnt.
Die mitgelieferte Software von Garmin ist nun aber wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Insbesondere die Streckenansicht hat mit einer heute üblichen Landkarte wenig gemeinsam, da diese nur sehr, sehr grob ist. Ich bin kürzlich an einem Bogen an der Mosel entlanggerannt und war dann bei der Auswertung enttäuscht, dass dieser Bogen der Mosel aus drei Strichen, also nach links, nach unten und dann nach rechts gezeichnet war. Ja, da gibt es aber zum Glück eine wesentlich bessere Software im Netz, mit der ich jetzt arbeite und die viel mehr aus den Daten macht (Google:"SportTracks"). Diese Software von Garmin mindert die Qualität des Produktes aber keineswegs, da man zum Glück ausweichen kann.
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